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Windows anpassen

Windows herunterfahren

Schon oft auf das Beenden eines Downloads gewartet, obwohl man eigentlich den Rechner schon ausschalten will? Kein Problem, einfach das Herunterfahren des Rechners zu einem späteren Zeitpunkt veranlassen:
Im Start->Ausführen Fenster folgendes eintragen:
shutdown.exe -s -f -t xxx
Dabei ist xxx die Zahl der Sekunden bis zum Herunterfahren. Weitere Informationen gibts mit shutdown.exe -?.
In den Ruhezustand kann man es auch versetzen, leider nicht mit Timer. Kommando:
rundll32.exe powrprof.dll,SetSuspendState

Standard-Programm Verzeichnis ändern

Wo werden die Programme installiert? Häufig schlägt XP das Verzeichnis c:\programme vor. Wenn man aber die eigenen installieren Programme von denen trennen will, die bei XP dabei sind oder will man sie auf eine andere Partition auslagern, so, kann man dies ändern:
In der Registry einfach den Eintrag
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ProgramFilesDir
anpassen.

Tastenbelegung ändern

Leider sind die Tasten auf dem Notebook ziemlich dicht angeordnet, da kann es schon sein, daß man mal zwei Tasten gleichzeitig trifft… Für mich war es wichtig, einige Tasten umzubelegen, damit ich ein ähnliches Keyboard-Layout habe, wie bei einer normalen Tastatur. Habe ein Tool gefunden, welches die entsprechenden Einträge in der Registry halb-automatisch vornimmt. Siehe: KeyDefiner (www.dirk-schwarzmann.de/programs/KeyDefiner.html).

Mehr Arbeitsplatz

Arbeitsplatz auf dem Bildschirm - meist Mangelware. Man muß sich oft durch alle geöffneten Fenster auf dem Desktop klicken oder blickt bei der mit unzähligen Buttons vollgestopften Taskleiste nicht durch. Das muß nicht sein. Das Linux-Feeling mit virtuellen Desktops gibts auch kostenlos von Microsoft für Windows (Powertoys). Nach Installation und Aktivierung (Taskleiste -> rechte Maustaste -> Toolbars -> Desktop Manager) kann man nun immerhin zwischen vier virtuellen Desktops hin- und herschalten.
Insgesamt läuft das Tool recht stabil. Man kann Tasten-Shortcuts sowie Bildschirmhintergründe frei einstellen und auch die Anzeige in der Taskleiste auf ein einfaches Symbol minimieren.
Ein alternatives Tool ist MultiDesk (www.techsuperior.com/multiDesk).

Ballon-Tips abschalten

Immer wenn irgendwas angeschlossen wird oder wenn man mit dem Internet verbunden wird, tauchen sie auf, die hässlichen kleinen gelben Ballons, die einem rechts unten von der Schnellstart-Leiste entgegengesprungen kommen… Fast so nervig, wie die Büroklammer von Office.
Also deaktivieren mit einem Eintrag in die Registry:
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced] "EnableBalloonTips"=dword:00000000

WLAN geht nicht mehr nach SP2-Installation

Nach der Installation von XP-SP2 auf meinem Notebook (FSC Amilo Pro V2000 mit Intel Pro 2000 WB WlanAdapter on board) war es nicht mehr möglich, sich in WLAN-Netzwerke anzumelden.
Vor dem Update funktionierte hingegen alles: Windows hat sofort das ungesicherte WLAN Netzwerk erkannt, ohne weiteres Zutun gefragt, ob es verbinden soll und das nach Bestätigung auch getan.
Jetzt erkennt Windows zwar den AccessPoint bzw. das WLAN, aber wenn man dann auf Verbinden klickt, dauert es ca. 2 min und bricht dann ohne weitere Fehlermeldung ab.
Danach tut Windows so, als ob es gerade den Accesspunkt neu gefunden hat, bietet an zu verbinden und wenn man auf Verbinden klickt kann man das Spiel von vorn starten… :-(
Die Lösung für das Problem: Man muß trotz deaktiviertem Windows-Firewall unter TCP/IP einmal den Paketfiler an und einmal wieder abschalten. Danach hängt der gesamte Netzwerk-Einstellungs-Kram ca. 2-3 Minuten lang, abschließend kommt die Meldung, daß das WLAN-Netzwerk deaktiviert sei (läßt sich auch nicht durch Klicken auf Aktivieren zur Funktion überreden). Danach habe ich neu gebootet und voila: es funktioniert jetzt.
Ich vermute, daß ein Bug im Windows-Firewall-Config dafür verantwortlich ist.

XP Service Pack 2

Diverse Probleme treten auf, wenn man Service Pack 2 von Windows XP installiert (siehe z.B. GoogleGroups (www.google.com/groups)).
Es ist eine Sauerei von M$, Service Packs rauszugeben die nicht vollständig funktionieren bzw. beta-getestet sind. Außerdem ist es schon eine Schwäche vom SP2, noch nicht einmal die eigenen Installationsdateien automatisch von der Festplatte zu entfernen (so verbraucht das SP2 incl. der erzeugten Uninstall-Dateien über 700 MB).
700 MB sind wirklich ne Menge Holz. Ich sehe es ja ein, wenn die Uninstall-Geschichten drauf bleiben. Aber auch die temporären Installationsdateien?
Werde nach einigen Tagen, wenn alles weiter stabil läuft die temp-Dateien und dann nach einigen Wochen auch das zugehörige $NtUninstall-Verzeichnis im Windows-Verzeichnis entfernen. Kann ich nur jedem erfahrenen Benutzer empfehlen (andere Variante: sämtliche $NTUninstall-Verzeichnisse erstmal auf CD brennen und dann auf der Festplatte löschen).

Gerätemanager direkt aufrufen

Es nervt sehr wenn man sich durch Einstellungen -> Systemsteuerung -> System -> Gerätemanager durchhangeln muß, um den Gerätemanager aufzurufen. Schneller gehts mit einer Verknüpfung auf

%windir%\system32\mmc.exe %windir%\system32\devmgmt.msc

Entsprechend kann man auch den Dienste-Manager aufrufen:
%windir%\system32\mmc.exe %windir%\system32\services.msc

Prinzipiell ist das mit allen Dateien möglich, die auf .msc enden und im system32 Verzeichnis zu finden sind.

Unix Kommandos unter Windows nutzen

Damit man die Unix-Kommandos wie grep, sort, uniq etc. unter Windows nutzen kann, empfiehlt es sich die Unixutils (unxutils.sourceforge.net) zu installieren. Eine entsprechende Shell erhält man, wenn man eine Verknüpfung auf die enthaltene Datei sh.exe einrichtet. Wichtig ist es den Pfad auf das Verzeichnis zu setzen. Achtung einige Kommandos gibts auch unter DOS, deshalb lohnt es sich in Scripten den Pfad komplett anzugeben.

Autorun endgültig unter XP abschalten

Dazu in der Registry einige Einträge in
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer
verändern:
NoDriveAutoRun=FFFFFF03
NoDriveTypeAutoRun=0x000000ff
Der HEX-Code beim ersten Eintrag steht für die entsprechenden Laufwerksbuchstaben in alphabetischer Reihenfolge.

Backup von Windows-Festplatten unter Linux

Diese Anleitung zeigt wie man eine komplette Windows-Partition (in unserem Fall hda1) auf eine zweite Festplatte (in unserem Fall hdb4) mit Hilfe von Knoppix oder einer anderen Linux-Distribution sichern und auch wieder zurück einspielen kann.

Backup erstellen:
  1. Linux booten (z.B. von Boot-CD)
  2. Shell öffnen
  3. Rootrechte erlangen mit su
  4. DMA-Modus einschalten für einen schnellen Festplattenzugriff:
    hdparm -d1 /dev/hda
    hdparm -d1 /dev/hdb
    
  5. Zielpartition mounten
    mount /dev/hdb4 /mnt/hdb4
    
  6. Quellpartition unmounten
    umount /mnt/hda1
    
  7. Backup starten und noch durch zip jagen, um zu komprimieren
    dd if=/dev/hda1 bs=64k | gzip -c > /mnt/hdb4/mybackup.gz
    
    alternativ kann man das Backup auch für das Brennen auf CD (600MB) vorbereiten:
    dd if=/dev/hda1 bs=64k | gzip -c | split -b 600m - /mnt/hdb4/mybackup.gz
    
Orginal und Backup vergleichen:
cat /mnt/hdb4/mybackup.gz* | gzip -d | cmp - /dev/hda1 tun.
Backup wiederherstellen:
Alles wie beim Backup erstellen vorbereiten, dann folgendens tippen (Vorsicht, die Daten auf hda1 werden unwideruflich überschrieben, das ganze funktioniert nur, wenn die Partitionsgröße die gleiche ist wie bei der Erstellung des Backups):
cat /mnt/hdb4/mybackup.gz* | gzip -d | dd of=/dev/hda1 bs=64k

Bootsektoren sichern

Ein Virus oder ein Stromausfall kann schnell die Partitionstabelle der Festplatte überschreiben. Dies kann durch das Sichern des MasterBootRecords (MBR) z.B. auf einen USB-Stick verhindert werden.

MBR sichern:
Es der MBR der Festplatte hda gesichert und es wird eine Datei meinmbr.bin mit dessen Inhalt im aktuellen Verzeichnis erstellt.
dd if=/dev/hda of=meinmbr.bin bs=512 count=1
MBR wiederherstellen:
dd of=/dev/hda if=meinmbr.bin bs=512
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© Christian Hendrich, Ausgedruckt: 04.07.08, 17:01:47, Quelle: www.hendrich.org